{"id":7042,"date":"2018-01-20T20:11:30","date_gmt":"2018-01-20T18:11:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=7042"},"modified":"2018-07-28T11:49:25","modified_gmt":"2018-07-28T09:49:25","slug":"erlebnisse-2017","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bergbau-gr.ch\/?page_id=7042","title":{"rendered":"Erlebnisse 2017"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Bergbaujahr 2017:<\/strong><\/h1>\n<p class=\"p1\"><strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Maschienenhalle.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6980\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Maschienenhalle-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"146\" height=\"87\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Zollern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6977\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Zollern-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"146\" height=\"87\"><\/a>03.-08.10.17<br \/>\n<\/strong>Zeche Zollern, Dortmund\/B\u00f6vinghausen, Deutschland<br \/>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.montanhistorik.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">20. Internationaler Montanhistorik &amp; Bergbau-Workshop<\/a>,<\/strong><\/p>\n<p><span class=\"s1\">(Husu) <\/span><span class=\"s1\">Dieses Jahr fand der 20j\u00e4hrige <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Guido.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6978 alignright\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Guido-1024x578.jpg\" alt=\"\" width=\"318\" height=\"185\"><\/a>Jubil\u00e4umsworkshop in Dortmund B\u00f6vinghausen auf der eindr\u00fccklichen <a href=\"https:\/\/www.lwl.org\/industriemuseum\/standorte\/zeche-zollern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zeche Zollern<\/a> statt. Eine ansehnliche und vielleicht auch etwas auff\u00e4llige Schar machte sich auf den weiten Weg aus der Schweiz. Hauptthema war die Steinkohlef\u00f6rderung, insbesondere auch die Einstellung deren auf Ende 2018. Die Veranstalter boten sehr reichhaltige M\u00f6glichkeiten f\u00fcr verschiedene Exkursionen, sowie ein breitgef\u00e4chertes<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp; <\/span>Vortragsprogramm. Also war viel los und die Qual der Wahl&#8230;, kaum Zeit und M\u00f6glichkeit, um zusammen zu sitzen. <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Lehrbergwerk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6979 alignleft\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Lehrbergwerk-275x300.jpg\" alt=\"\" width=\"157\" height=\"170\" srcset=\"https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Lehrbergwerk-275x300.jpg 275w, https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Lehrbergwerk-938x1024.jpg 938w, https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Lehrbergwerk.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 157px) 100vw, 157px\" \/><\/a>Wir bekamen einen tiefen Einblick in die Entwicklung des Steinkohleabbaus, der verschiedenen Techniken, Lagerst\u00e4tten und dem wie weiter&#8230; Ja wir staunten, wie<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp; <\/span>bewusst die Zukunft angegangen wird. Im letzten Moment konnten viele obert\u00e4gige Industrieanlagen unter Denkmalschutz gestellt und z. T. neuen, kulturellen oder musealen Nutzungen zugef\u00fchrt werden. Und Untertage? Absaufen und Augen zu? <a href=\"https:\/\/www.rag.de\/verantwortung\/handlungsfelder\/ewigkeitsaufgaben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nein<\/a>, das Grubenwasser soll z. B. weiterhin bis in Ewigkeit auf Sohle 600m untertage abgepumpt und entw\u00e4ssert werden. Die Kohlenfl\u00f6ze werden so meist ers\u00e4uft und k\u00f6nnen nicht mehr weiter atmen, aber das Grubenwasser kommt auch nicht in Verbindung mit dem Grundwasser.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Hund.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6985\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Hund-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"276\" height=\"160\"><\/a><\/span><span class=\"s1\">Nat\u00fcrlich war eine Untertagefahrt von 1300m zum noch aktiven Kohleabbau in Prosper-Haniel Schacht 10 oder Ibbenb\u00fchren der Renner: Expressschachtfahrt, mit der h\u00e4ngenden Einschienenbahn durchs Stollenlabyrint fahren, um dann direkt hinter dem Kettenf\u00f6rderer, unter den Schutzschilden, kauernd, schwitzend, den Kohlenhobel arbeitend vorbeiflitzen sehen&#8230; Besichtigungen sind aber im Schlussjahr \u00e4usserst schwer zu bekommen und so wurden ein paar Gl\u00fcckliche, die die strengen Auflagen der <a href=\"https:\/\/www.rag.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RAG <\/a>erf\u00fcllten, ausgelost.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Steiger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6993 \" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Steiger-111x150.jpg\" alt=\"\" width=\"99\" height=\"130\"><\/a> <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Knappe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6994\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Knappe-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"130\"><\/a>Zum Ende durfte sogar noch der Knappe und der Kobold streiten, bis der Steiger f\u00fcr Ordnung sorgte. Vielen Dank allen Mitwirkenden, Organisatoren, wie Teilnehmer, wir freuen uns auf den Workshop n\u00e4chstes Jahr, 3.-7.10.18 in Bramberg im Oberpinzgau (A) mit einem herzlichen Gl\u00fcck auf!<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><strong>22.-24.09.17 Jahresversammlung 2017 der Schweiz. Gesellschaft f\u00fcr historische Bergbauforschung SGHB:&nbsp; Binntal<\/strong><\/div>\n<div>\n<p>(JR) Am verl\u00e4ngerten Wochenende vom 22. bis 24. September 2017 trafen sich die Mitglieder der SGHB im Binntal zur 38. Jahresversammlung. Am ersten Tag stand eine Vorexkursion zu den Eisenminen am vorderen Helsenhorn auf dem Programm. Dank vorz\u00fcglicher Organisation konnte der steile Aufstieg von ca. 700 H\u00f6henmetern mit der Seilbahn des Kraftwerkbetriebes \u00fcberwunden werden. Aber auch der weitere Aufstieg bis zur Ruine des kleinen Knappenhauses auf ca. 2&#8217;200 m \u00fc. M. verlangte einiges an Kondition. Bis ins ausgehende 18. Jh. wurde hier oben Bergbau betrieben. Einige kurze Stollen sind noch befahrbar. Abgebaut wurde Magnetit. Auch Chalkopyrit\/Malachit und Pyrit sind zu finden. Um 15.30 h fuhr die Bahn mit allen Teilnehmern wieder ins Tal. Beim gemeinsamen Znacht im Hotel Ofenhorn wurden Bergbauerlebnisse au deutsch und franz\u00f6sisch ausgetauscht.<br \/>\nAm Samstagvormittag wurden die Ruinen der Verh\u00fcttungsanlage im Lengtal besucht. Das Lengtalwasser, ist der Bach, wo am \u00abCholplatz\u00bb und bei \u00abAlti Bachtola\u00bb zwei Schmelz\u00f6fen gefunden worden sind. Zu sehen sind auch Ruinen des so genannten \u00abBergherrenhauses\u00bb, welches an der alten Talstrasse stand. Geschichtlich ist \u00fcber die Schmelzh\u00fctte wenig bekannt. Bei den Ausgrabungen wurden ein Erzdepot, angeschmolzenes Eisen, Holzkohle und etwas Schlacke gefunden. Die Anlage ist im Gel\u00e4nde gut sichtbar, obwohl der Bewuchs nach der S\u00e4uberung wieder zugenommen hat.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SGHB_17_8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7018\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SGHB_17_8-150x100.jpg\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"131\"><\/a>Der Besuch der Grube bekannten Mineraliengrube Lengenbach fand am Samstagnachmittag statt. Die Grube liegt auf rund 1700 m \u00fc. M. am \u00abLengen Bach\u00bb. Sie wurde 1731 von zwei Engl\u00e4ndern angefahren, welch e hier im Auftrag der Walliser Regierung nach Eisenerz suchten. Ein ganz kleines Fragment des so genannten \u00abEngl\u00e4nder Stollens\u00bb ist noch sichtbar. Die Abbauphase war aber nur sehr kurz und kaum ergiebig.&nbsp; Auch weitere Versuche waren kaum besser. Heute arbeitet die <a href=\"http:\/\/fglb.clubdesk.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong><em>Forschungsgemeinschaft Lengenbach FGL<\/em><\/strong><\/a> in der Grube. Sie baut aber keine Erze ab, sondern Mineralien. Der blendend weisse, zuckerk\u00f6rnige Dolomit ist \u00e4usserst reich an seltenen Mineralien.&nbsp;<br \/>\nZiel der SGHB-Befahrung war aber eine Befahrung der Grube und nicht unbedingt das Sammeln von Mineralien.&nbsp; Auch der kleine See vor dem Portal hielt niemanden davon ab bis zur Halle vorzustossen, welche den hinteren Teil des Tagebaus \u00fcberspannt.&nbsp; In dieser Halle werden die besonderen Fundst\u00fccke gelagert.<br \/>\nAuch an diesem Abend traf man sich wieder im <a href=\"http:\/\/www.ofenhorn.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hotel Ofenhorn<\/a>.&nbsp; Grossz\u00fcgig offerierte die Gemeinde Binn den Teilnehmern einen Ap\u00e9ro. Dann ging es zum gemeinsamen Nachtessen.<br \/>\nAm Sonntagvormittag f\u00fchrte Walter Bellwald die Teilnehmer durch das Binntalmuseum. Das Museum zeigt eine sch\u00f6ne Mineraliensammlung, Objekte aus Tourismus, Landwirtschaft und Handwerk sowie die arch\u00e4ologischen Funde (Urgeschichte und Zeit der R\u00f6mer) aus dem Binntal.<br \/>\nDie Generalversammlung fand am Sonntagnachmittag statt. Zu behandeln waren die \u00fcblichen Traktanden. Unter dem Thema \u00abWahlen\u00bb musste der R\u00fccktritt des langj\u00e4hrigen Vorstandsmitglieds <em>Ueli Wenger <\/em>vom Bergwerk Riedhof, Aeugstertal\/ZH, bekannt gegeben werden. Die \u00fcbrigen Vorstandsmitglieder wurden in Globo wiedergew\u00e4hlt. Im Hinblick auf die Nachwuchsf\u00f6rderung des SGHB wurde ein Fonds f\u00fcr wissenschaftliche Forschungsarbeiten zum Bergbau gegr\u00fcndet. Es sollten Projekte junger Forscher gef\u00f6rdert werden. Elsbeth Rehm, die Pr\u00e4sidentin der Freunde des Bergbaus in Graub\u00fcnden FBG, brachte Gr\u00fcsse aus Graub\u00fcnden. Sandrina Cirafici, die Pr\u00e4sidentin des <a href=\"http:\/\/www.sentierdusel.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sentier du Sel von Bex<\/a> \u00fcberbrachte die Gr\u00fcsse aus den Salinen. Dann zeigte Stefan W. Meier die Vorschau zu einer geplanten bergbaulichen Reise nach Nordwales\/GB.<br \/>\nAn der anschliessenden wissenschaftlichen Tagung wurden folgende Referate gehalten:<\/p>\n<ul>\n<li>Peter Aeberhard (Bern: \u00abDie Eisenvorkommen im Binntal und am Simplon. Eine \u00dcbersicht\u00bb.<\/li>\n<li>Ludwig Eschenlohr (Porrentruy) \u00abEisenschmelz\u00f6fen und Schlackenfunde in Binn.\u00bb<\/li>\n<li>Werner Bellwald (Naters): \u00abAus der Geschichte des Binner Bergbaus\u00bb.<\/li>\n<li>Ruedi Guhl (Z\u00fcrich): \u00abR\u00f6ntgenfluoreszenzanalyse an Eisenobjekten und Erzen aus Binn\u00bb.<\/li>\n<li>Hansruedi R\u00fcegg (Basel): \u00abGeologie, Mineralogie und Folgerungen aus den Erz und Schlackenanalysen\u00bb.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>ngg_shortcode_0_placeholder<\/strong>Mehr \u00fcber die behandelten Themen k\u00f6nnen der im Jahr 2017 erschienenen umfassenden Brosch\u00fcre \u00abIm Binntal befanden sich ehemals Eisengruben\u00bb, entnommen werden, an welcher alle Referenten als Autoren beteiligt sind.&nbsp; Der <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=5749\">BERGKNAPPE <\/a>wird die Brosch\u00fcre in der Ausgabe vom Fr\u00fchling 2018 vorstellen.&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<p><strong>07.-12.08.17 Einsatz im Bergwerk Cotschens bei Bivio<br \/>\n<\/strong>(JR) Im vergangenen August wurde ein l\u00e4ngst gehegter Plan zur Aufw\u00e4ltigung eines alten Stollens auf Cotschens im Oberhalbstein in die Tat umgesetzt. Der Hauptstollen des auf der westlichen Seite des Marmorerasees auf rund 2&#8217;270 m \u00fc. M. liegenden Bergwerks ist mit Wasser gef\u00fcllt, also abgesoffen. Auch in einem tiefer unten m Berg angelegten Stollen steht das Wasser im hinteren Teil. Bei jedem Besuch auf Cotschens musste festgestellt werden: Befahren unm\u00f6glich.<br \/>\nGenau diese Tatsache liess uns vom FBG aber nicht in Ruhe. Wir hatten bereits Erfahrung im Abpumpen von Stollen. Ende November 2015 startete der FBG eine Aktion in der Grube \u00abSul Rhein\u00bb bei Rueun im B\u00fcndner Oberland der Surselva. Der BERGKNAPPE berichtete dar\u00fcber. (BERGKNAPPE 128, 1\/2016, S. 27-30). Der Stollen in Rueun liegt allerdings direkt am Ufer des Vorderrheins, etwa 150 m von der alten gedeckten Holzbr\u00fccke beim Bahnhof Rueun entfernt und mit dem Auto erreichbar. Cotschens hingegen befindet sich hoch oben \u00fcber der Alp Starschagns und hat keine Zufahrt. Wie bekommt man Maschinen und Ger\u00e4te vor Ort? Im Herbst und Winter 2016\/2017 machen wir uns an die Planung. Unterst\u00fctzung erhalten wir vom Arch\u00e4ologischen Dienst Graub\u00fcnden und von der Uni Z\u00fcrich. Luisa Karrer, unsere Spezialistin f\u00fcr besondere Projekte im Berg, besorgt die Ausr\u00fcstung, n\u00e4mlich einen leistungsf\u00e4higen Generator mit Dieselmotor, zwei Tauchpumpen mit den notwendigen Schl\u00e4uchen und die elektrische Anlage.<br \/>\nAm Montag, 7. August 2017 ist es dann soweit. Mit einem \u00abSuperpuma\u00bb der Schweizer Luftwaffe wird das ganze Material zum Bergwerk geflogen. Nicht alle Beteiligten kommen zu einem Helikopterflug.&nbsp; Aber auch die Fahrt mit dem Jeep auf die Alp Starschagns und der nachfolgende Aufstieg zu Fuss sind sch\u00f6n. Auf Cotschens herrscht bald grosse Gesch\u00e4ftigkeit. Alles wird installiert und bald auch ein erster Pumpversuch gestartet. Nach den \u00fcblichen Schwierigkeiten ist er dann durchaus erfolgreich, sodass man die Fortsetzung der Aktion planen kann. Dann schneit es aber und der Schnee bleibt in der H\u00f6he liegen. Der zweite Arbeitstag wird deshalb auf den 12. August verschoben. An diesem Tag ist es zwar nass, neblig und kalt. Im Stollen ist der Wasserspiegel wieder angestiegen aber bald arbeiten die Pumpen wieder und gegen Abend ist es dann soweit. Anstelle von Wasser sch\u00f6pfen die Pumpen braunen Schlamm und der Stollen kann mit Gummistiefeln befahren werden. Allerlei Holz kommt zum Vorschein, so z. B. ein St\u00fcck eines h\u00f6lzernen Erztroges. Zwei Tage sp\u00e4ter kommen dann die Arch\u00e4ologen und nehmen sich den Stollen gr\u00fcndlich vor. Sie bleiben eine gute Woche am Berg und finden nach eigenen Angaben recht viel Interessantes. Auf die Erkenntnisse darf man gespannt sein.&nbsp;<br \/>\nZum Abschluss wird die ganze Anlage wieder abgebaut und mit dem Heli ins Tal geflogen.<br \/>\nEin ausf\u00fchrlicher Bericht \u00fcber die Aktion \u00abCotschens\u00bb folgt im BERGKNAPPE 132, welcher im April 2018 erscheinen wird. <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Cotschens17.jpg\">B\u00fcndner Tagblatt 23.8.17<\/a> <strong>ngg_shortcode_1_placeholder<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>27.07.17 Bergbaumuseum Schmelzboden<\/strong> wird durch eine <strong>Lore<\/strong> geschm\u00fcckt!<strong>ngg_shortcode_2_placeholder<\/strong><\/p>\n<p><strong>26.07.17 FBG Exkursion<\/strong> mit Genuss- und Abenteuertour zum Silberberg (Bilder: Matti\/Luisa) <strong>ngg_shortcode_3_placeholder<\/strong><\/p>\n<p><strong>8.\/9.07.17 Gonzentour<a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Gonzen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6844\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Gonzen-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"100\"><\/a><br \/>\n<\/strong>Ein paar Bergbauverr\u00fcckte erlebten zusammen zwei intensive Tage im Gonzen: Schwitzen, Kriechen, F\u00fcdliruschen, Klettern, Hangeln, Durchatmen, Ausleuchten, Fotografieren und wenn auch zwischendurch and\u00e4chtige Stille, Geniessen, Staunen herrschte, gab es ganz viel zu Berichten und Diskutieren. (Galerie Luisa)<strong>ngg_shortcode_4_placeholder<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.silberberg-davos.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6744\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Silberberg_LOGO-300x235.jpg\" alt=\"\" width=\"76\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Silberberg_LOGO-300x235.jpg 300w, https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Silberberg_LOGO.jpg 370w\" sizes=\"auto, (max-width: 76px) 100vw, 76px\" \/><\/a>20.06.17<\/strong> Der <strong><a href=\"http:\/\/www.silberberg-davos.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bergbauverein Silberberg Davos<\/a><\/strong> <strong>BSD<\/strong> pr\u00e4sentiert sich<br \/>\nin neuem Gewand im Internet und mit neuem Logo!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/FW_Arosa2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6737\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/FW_Arosa2.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"117\"><\/a>17.06.17 Feuerwehr Arosa<\/strong> besucht Eisen-Schmelze Islen, Arosa<strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/FW_Arosa1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6736\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/FW_Arosa1-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"116\" height=\"70\"><\/a><\/strong><a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/FW_Arosa3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6738\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/FW_Arosa3-300x204.jpg\" alt=\"\" width=\"98\" height=\"70\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/FW_Arosa4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6739\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/FW_Arosa4-300x215.jpg\" alt=\"\" width=\"93\" height=\"70\"><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>11.06.17 <\/strong><strong>Ein Besuch in Innerferrera<\/strong><\/p>\n<p>(JR) Das<strong> Eisen-Manganerzbergwerk Starlera<\/strong> befindet sich rund 1000 m \u00fcber dem Talgrund bei Innerferrera in den schroffen Felsw\u00e4nden.&nbsp; Im Jahre 1830 wurde an dieser Stelle zum ersten Mal Erz abgebaut. Im gr\u00f6sseren Stil aber nur kurz arbeitete die Bergbau AG Chur in Innerferrera. 1917 wurde das Bergwerk er\u00f6ffnet und 1920 war schon wieder das Ende gekommen.&nbsp; Nachdem der Leiter des Bergwerks Ingenieur Markwalder im steilen Abstieg ausrutsche und zu Tode st\u00fcrzte, wurde der Betrieb eingestellt. Die erst vor kurzer Zeit errichtete Seilbahn wurde abgebrochen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Starlera_Panorama.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6783 alignright\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Starlera_Panorama.jpg\" alt=\"\" width=\"419\" height=\"130\"><\/a>Schon seit einiger Zeit stand Starlera auf der Exkursionsliste. Am 11. Juni 2017 war es dann so weit. Sepp Beeler, Bruno Riedhauser und der Schreibende machten sich auf den Weg.&nbsp; Dank einer Fahrbewilligung konnten wir das schmale Alpstr\u00e4sschen, welches von Innerferrera zur Alp Starlera hinauff\u00fchrt, befahren. Bei \u00abBleis\u00bb an der oberen Waldgrenze stellten wir das Fahrzeug ab und dann begann der steile Aufstieg, zuerst unwegsam \u00fcber die Alpweide hinauf. Nach einer Weile stiessen wir auf den alten Erzweg, welcher ab einer gewissen H\u00f6he gut sichtbar in steilen Serpentinen nach oben f\u00fchrt. Der Weg ist aber nicht nur steil; er ist auch ausgesetzt. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Ein Ausrutscher ist nicht gestattet. Ein solcher wurde im August 1920 Ingenieur Markwalder zum Verh\u00e4ngnis.&nbsp;<\/p>\n<p>Oben am Bergwerk sind Mauerreste einer H\u00fctte zu finden. An ausgesetzter Stelle wurde die Bergstation der Seilbahn errichtet. Die Rampe steht noch. Beinahe senkrecht unter uns liegt Innerferrera, wo einst die Seilbahn endete. \u00dcber eine kurze Steilrampe erreicht man nun das Bergwerk. Die linsenf\u00f6rmige Erzzone wurde an ihrer m\u00e4chtigsten Stelle abgebaut. Der H\u00e4matit-Mangan-Horizont dehnt sich an der breitesten Stelle bis 12 m aus.&nbsp; Dementsprechend gross ausgehauen ist auch der einzige Stollen.&nbsp; Er ist nicht sehr tief aber hoch und breit. Ein kurzer Seitenstollen befindet auf der linken Seite nach der Einfahrt.<br \/>\nBei unserer Befahrung lag am Mundloch noch Schnee und tiefer im Stollen fanden wir fotogene Eisgebilde. Dementsprechend tief war auch die Temperatur, w\u00e4hrend es draussen warm und sonnig war. Erz ist noch vorhanden. Einerseits findet man es anstehend und anderseits liegen noch Reste des zwar abgebauten aber dann nicht mehr ins Tal abtransportierten Erzes herum.<br \/>\nBeim Abstieg war wiederum gr\u00f6sste Vorsicht geboten. Felspartien, Grasb\u00fcschel und Ger\u00f6ll wechselten sich ab; dazu immer der Tiefblick bis hinunter zu den Alpweiden. Wir sind uns einig, vor der Befahrung des Bergwerkes Starlera ist zu warnen. An diesen steilen und ausgesetzten Auf- und Abstieg sollten sich nur ge\u00fcbte Bergg\u00e4nger wagen.<strong>ngg_shortcode_5_placeholder<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>13. und 27.05.17 <strong>Frontage Bellaluna .&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>(JR)&nbsp; An der diesj\u00e4hrigen Vereinsversammlung in Landquart konnten sich Interessierte auf einer Liste mit zwei m\u00f6glichen Daten im Mai f\u00fcr einen Frontag in Bellaluna eintragen.&nbsp; Der Erfolg war gross. Beide Samstage, n\u00e4mlich der 13. und der 27. Mai waren gewissermassen ausgebucht. Also wurde an beiden Tagen gearbeitet. Sepp Beeler, welcher die Aktion leitete, konnte jeweils knapp ein Dutzend Vereinsmitglieder begr\u00fcssen, welche aus verschiedenen Gegenden des Kantons und auch aus dem Unterland angereist waren. Auch die Vereinspr\u00e4sidentin Elsbeth Rehm war beide Male dabei und sorgte unter anderem f\u00fcr das leibliche Wohl.<br \/>\nDer Einsatz in Bellaluna war dringend notwendig. Auch wenn bereits im vergangenen Jahr einiges an Rodungsarbeit geleistet worden war, so blieb doch noch vieles \u00fcbrig. In m\u00fchsamer Kleinarbeit mussten die beiden im Jahre 1982 restaurierten Rennfeuer vom Pflanzen- und Moosbewuchs befreit werden. Im Verlaufe der Jahre hatte sich in den \u00d6fen Abfall angesammelt, der ausger\u00e4umt und entsorgt werden musste. \u00dcberall in den Ruinen machte sich Gestr\u00fcpp breit. Wo es letztes Jahr geschnitten worden war, spross es fr\u00f6hlich von neuem und musste wieder geschnitten werden.<br \/>\nWar es am Morgen noch angenehm k\u00fchl, brannte gegen Mittag die Sonne, was manchen Schweisstropfen kostete. Trotzdem wurde nach einer kurzen Mittagspause im Schatten unverdrossen bis weit in den Nachmittag hinein weitergearbeitet. Am Ende des zweiten Tages zeigten sich Sepp Beeler und die Pr\u00e4sidentin denn auch sehr befriedigt \u00fcber den Erfolg der beiden Frontage. Mit ihrem Einsatz zeigten die Mitglieder der \u00abFreunde des Bergbaus in Graub\u00fcnden\u00bb, dass es ihnen mit dem Erhalt der Schmelzh\u00fctte Bellaluna Ernst . <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=6515\">Aktion zur Rettung Bellaluna<\/a>.<strong> ngg_shortcode_6_placeholder<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>41. Vereinsversammlung Freunde des Bergbaus in Graub\u00fcnden, FBG 2017 am 25. Februar in Landquart<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Flora_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6536 alignright\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Flora_1-300x225.jpg\" width=\"276\" height=\"210\"><\/a>(JR) Was war wohl der Grund daf\u00fcr, dass sich dieses Jahr \u00fcber 40 Teilnehmer in Landquart einfanden? Gewiss, es standen Wahlen auf der Traktandenliste und es war ein Vortrag \u00fcber die Ruine der Schmelze Bellaluna angek\u00fcndigt. Vielleicht war es auch das Nachmittagsprogramm, die F\u00fchrung durch die Werkst\u00e4tte der Rh\u00e4tischen Bahn, welche auf Interesse stiess. Auf alle F\u00e4lle hatte die Wirtin im Caf\u00e9 Flora alle H\u00e4nde voll zu tun und auch die Pr\u00e4sidentin Elsbeth Rehm musste noch ein bisschen die Organisation umstellen, ehe sie mit einer kleinen Versp\u00e4tung die Versammlung er\u00f6ffnen und 41 Mitglieder sowie als Gast Werni Klaus, den Pr\u00e4sidenten des Bergbauvereins K\u00e4pfnach, Horgen begr\u00fcssen&nbsp; konnte.<br \/>\n<strong>Jahresbericht <\/strong><strong>der Pr\u00e4sidentin: <\/strong>Das <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=6307\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vereinsleben<\/a> war auch im Jahr nach dem Workshop in Andeer nicht ruhiger. Im April 2016 wurde der Workshop offiziell mit einem Mittagessen f\u00fcr alle Helfer abgeschlossen. Zu <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=5809\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Anlass<\/a> brachte Vorstandsmitglied und Laienschauspieler Hansueli Suter das Schauspiel \u201eDer Kampf der Geister mit den Bergknappen\u201c von Carl Theodor K\u00f6rner auf die B\u00fchne. Schon im Fr\u00fchsommer hatte&nbsp; die Restaurierung der Schmelze Bellaluna, bzw. die Vorbereitung dazu, erste Priorit\u00e4t. Neben Sitzungen, Besprechungen und Begehungen wurden aber doch schon erste dringende Massnahmen ausgef\u00fchrt. In Fronarbeit&nbsp; wurde das Gel\u00e4nde weitgehend vom Unterholz befreit. Im Juni wurde das Gemeinschaftskraftwerk Inn (GKI) besucht und im August fanden sich zahlreiche Teilnehmer an der FBG-Exkursion im Landesplattenberg in Engi \/GL ein. Erneut konnten auch die arch\u00e4ologischen Ausgrabungen von Dr. Rouven Turck im Oberhalbstein besichtigt werden. Von einer eigenen Fachgruppe wurden Stollenvermessungen durchgef\u00fchrt.&nbsp;<br \/>\n<strong>Finanzen:<br \/>\n<\/strong><em>Jahresrechnung 2016<\/em>; Bei Einnahmen von Fr. 23\u2018032.14 und Ausgaben von Fr. 20\u2018946.20 resultiert ein &nbsp;Gewinn von&nbsp; Fr. 2\u2018085.94.&nbsp; Die Das Vereinsverm\u00f6gen betr\u00e4gt total&nbsp; Fr. 32\u2018051.39.<br \/>\n<em>Budget 2017<\/em>: Bei Einnahmen von Fr. 19\u2018100.00 und Ausgaben von Fr. 23\u2018390.00 ist ein negatives&nbsp; Ergebnis von Fr. 4\u2018290.00 zu erwarten.<br \/>\n<em>Mitgliederbeitrag:<\/em> Wie bisher Fr. 50.00 f\u00fcr ordentliche Mitglieder und Fr. 20.00 f\u00fcr Sch\u00fcler, Studenten und Lehrlinge.<br \/>\n<strong>Wahlen:<br \/>\n<\/strong><em>a) <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=92\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pr\u00e4sidentin<\/a>:<\/em> Elsbeth Rehm, Celerina (bisher)<br \/>\n<em>b) <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=92\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vorstand<\/a>: <\/em>Cristian Conradin, M\u00fcstair; Beat Hofmann, Scuol; Peder Rauch, Scuol;&nbsp; Jann Rehm, Celerina; Hansueli Suter, Landquart; Hans J\u00f6rg Tr\u00fcb, Chur (alle bisher); Bruno Riedhauser, Zillis (neu)<br \/>\n<em>c) Rechnungsrevisoren:<\/em> Norbert Jud und Hans Peter Schenk (bisher)<br \/>\n<em>d) Kassierin: <\/em>Rosmarie Hosang, Zuoz (neu)<br \/>\n<strong>FBG-Exkursion 2017:<\/strong><br \/>\nDie <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=1658\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Exkursion findet am Samstag, 26. August 2017<\/a> statt.&nbsp; Es wird das Bergwerk Silberberg in Davos besucht.&nbsp;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Flora_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6537 alignleft\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Flora_2-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"146\" height=\"191\"><\/a>Zum Schluss&nbsp; der Versammlung folgte&nbsp; der angek\u00fcndigte Vortrag von Hans St\u00e4bler, Filisur, \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=6515\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Schmelze Bellaluna<\/strong><\/a>. Er war sehr interessant und informativ und wurde mit grossem Interesse aufgenommen.<br \/>\nAm Nachmittag wurde nach einem kurzen Fussmarsch das nahegelegene RhB-Gel\u00e4nde mit der Hauptwerkst\u00e4tte der Bahn erreicht. Vorstandsmitglied Hansueli Suter f\u00fchrte selber durch die&nbsp; normalerweise nicht zug\u00e4nglichen Anlagen. Er fuhr extra f\u00fcr die Besucher die historische braune Ge 6\/6 Krokodil-Lokomotive aus den 1920er Jahren aus dem Schuppen. Spontan wurden Lok-F\u00fchrer und Maschine mit dem Steigerlied begr\u00fcsst. (Galerie Mad\u00f6ry\/Rehm)ngg_shortcode_7_placeholder<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>7. ordentliche Vereinsversammlung des Vereins Erzminen Hinterrhein&nbsp; EHR<br \/>\n<\/strong>(JR)&nbsp; Der Verein Erzminen Hinterrhein EHR lud auf &nbsp;Freitag, 24. Februar 2017 zur Vereinsversammlung ins Restaurant Post in Andeer &nbsp;ein.&nbsp; Wie \u00fcblich beim EHR, war die Versammlung sehr gut besucht. Pr\u00e4sident Johannes Mani schaute&nbsp; in seinem <strong>Jahresbericht<\/strong> nochmals zur\u00fcck auf den <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=3045\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Workshop 2015 <\/a>in Andeer, welcher f\u00fcr das Bergbaugebiet Hinterrhein von grosser Bedeutung war. Der Anlass wurde im April 2016 mit einem <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=5809\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Essen f\u00fcr alle beteiligten Helferinnen und Helfer<\/a> abgeschlossen. Er erw\u00e4hnte auch die gute Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Alp Taspin, wo sich die Abbauten befinden, welche an den gef\u00fchrten Touren besucht werden. Der ersoffene Schacht im Stollen gegen\u00fcber der Alp wurde mit einem Holzsteg \u00fcberbr\u00fcckt.&nbsp; Sehr sch\u00f6n ist der alte Holzverbau im klaren Wasser zu sehen. Zuhanden des Bergbaumuseums Innerferrera erhielt der Verein einen Pochschuh und einen Schmiedehammer. <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/VEH_Buch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6604\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/VEH_Buch-300x208.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"160\"><\/a>Das sch\u00f6nste Geschenk&nbsp; aber war ein Rechnungsbuch der Bergwerksgesellschaft aus dem Jahre 1818. Es wurde \u00fcber alle diese Jahre bei einer einheimischen Familie aufbewahrt, welche es f\u00fcr einen Rodel einer l\u00e4ngst eingegangenen Schmiede hielt. Auch dieses Buch kann in Zukunft im Bergbaumuseum besichtigt werden.<br \/>\nAus dem Jahresbericht ist weiter zu entnehmen, dass der Tag des offenen Stollens im str\u00f6menden Regen untergegangen ist. Sonst aber ist der Verein mit dem Besuch der F\u00fchrungen und des Museums zufrieden.<br \/>\n<strong>Finanzen: <\/strong>Die&nbsp; Jahresrechnung&nbsp; 2016 schliesst mit einem \u00dcberschuss&nbsp;&nbsp;&nbsp; von Fr. 4\u2018948.20 ab.&nbsp; Im Budget 2017 wird bei&nbsp; einem Aufwand von Fr. 10\u2018100.00 und&nbsp; einem Ertrag von Fr. 7\u2018500.00 mit einem Ausgaben\u00fcberschuss von Fr. 2\u2018500.00 gerechnet.&nbsp; In Zusammenhang mit dem Budget stellte der Pr\u00e4sident die Zustellung des BERGKNAPPE&nbsp; an alle Mitglieder mit einer entsprechenden Beitragserh\u00f6hung zur Diskussion. Leider wollte die Versammlung davon nichts wissen, was sehr bedauerlich ist. Der FBG ist darauf angewiesen, dass seitens der Partnervereine Beitr\u00e4ge bezahlt werden, andernfalls ist die Finanzierung des BERGKNAPPE in Frage gestellt. Die Redaktion hofft sehr, dass f\u00fcr die Zukunft mit allen Partnervereinen, zu welchen auch der EHR geh\u00f6rt, eine gute L\u00f6sung gefunden werden kann.<br \/>\nAnschliessend an den offiziellen Teil zeigte Bruno Riedhauser sch\u00f6ne <a href=\"https:\/\/www.erzminen-hinterrhein.ch\/fotos\/internationaler-bergbau-montanhistorik-workshop\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bilder vom Bergbau- und Montanhistorik Workshop 2016 in Sangerhausen<\/a>.&nbsp; Dann folgte wie \u00fcblich ein reichhaltiger Ap\u00e9ro, dieses Mal zulasten des Vereins.<strong><br \/>\n<\/strong>Bild, E. Rehm:&nbsp; Pr\u00e4sident Johannes Mani mit dem Rechnungsbuch von 1818&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/BSD_Versammlung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6600\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/BSD_Versammlung-300x196.jpg\" alt=\"\" width=\"255\" height=\"170\"><\/a>17. ordentliche Vereinsversammlung des Bergbauvereins Silberberg Davos BSD<br \/>\n<\/strong>(JR)&nbsp; Der Einladung des Bergbauvereins Silberberg Davos BSD auf Samstag, 18. Februar 2017 nach Davos waren erfreulicherweise und trotz des strahlenden Winterwetters recht zahlreiche Mitglieder gefolgt. Pr\u00e4sident Paul Buol f\u00fchrte in Wort und Bild durch das vergangene Vereinsjahr. 2016 war ein Jahr, in welchem der BSD \u00e4usserst umtriebig war. Neben den zahlreichen &nbsp;touristischen F\u00fchrungen ins Bergwerk wurde viel im Gel\u00e4nde gearbeitet. Mit Hilfe des Zivilschutzes konnte der alte Erzweg ab Schmelzboden bis hinauf ins Schwabentobel wieder gangbar gemacht werden&nbsp; Gleichzeitig geh\u00f6rt durch die Untertunnelung der RhB-Linie auch das gef\u00e4hrliche \u00dcberqueren der Bahngeleise der Vergangenheit an. Der Rosaliestollen im Wald in der N\u00e4he von Monstein wurde ebenfalls mit einem neuen \u201ealten\u201c Weg erschlossen. Da der Stollen nun leichter erreichbar ist, hat er eine T\u00fcre erhalten. Der \u201ePlurser-Stollen\u201c, welcher immer wieder in der Literatur vorkommt, hat sich noch nicht gezeigt. Alle Anstrengungen ihn zu finden waren bisher vergebens. Hingegen ist der \u201eSpiner-Stollen\u201c auf der Spina in Davos Glaris seit letztem Herbst wieder fahrbar. Er wurde mit schweren Mitteln ge\u00f6ffnet.&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/BSD_Dalvazzerbruecke.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6605\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/BSD_Dalvazzerbruecke-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"242\" height=\"165\"><\/a>Mit viel Gl\u00fcck ist der Einsturz der Sohle im Dalvazzerstollen zu einer Zeit passiert, als niemand im Bergwerk war. Dort, wo man eigentlich festen Fels vermutete, \u00fcberspannte ein alter Einbau den Schacht. Dieser Einbau gab, m\u00f6glicherweise infolge der sehr feuchten Witterung, eines nachts nach und st\u00fcrzte in den darunter liegenden Tiefenstollen. Der Schaden konnte noch vor Ende der Sommersaison behoben werden. Eine Br\u00fccke wurde \u00fcber das Loch gelegt und die F\u00fchrungen konnten wieder ordnungsgem\u00e4ss stattfinden. Guten Zuspruch erhielt die neu angebotene F\u00fchrung \u201eErlebnis Z\u00fcgenschlucht\u201c.<br \/>\n<strong>Finanzen: <\/strong>Die&nbsp; Jahresrechnung&nbsp; 2016 schliesst mit einem Verlust &nbsp;von Fr. 1\u2018397.73 ab. Auch im Budget 2017 wird bei &nbsp;einem Aufwand von Fr. 36\u2018000.00 und &nbsp;einem Ertrag von Fr. 30\u2018000.00 mit einem Ausgaben\u00fcberschuss von Fr. 6\u2018000.00 gerechnet. Der Aufwand\u00fcberschuss r\u00fchrt daher, dass auch im laufenden Jahr wieder gr\u00f6ssere Investitionen geplant sind. Neu f\u00fchrt der BSD&nbsp; eine Kategorie \u201ePartner- und Familien\u201c mit einem Jahresbeitrag von Fr. 75.00. Im \u00dcbrigen gibt es keine \u00c4nderungen bei den Mitgliederbeitr\u00e4gen.<a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/BSD_Vorstand.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6601\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/BSD_Vorstand-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"242\" height=\"165\"><\/a><br \/>\n<strong>Wahlen: <\/strong>In einer &nbsp;Ersatzwahl in wurde Anita Kr\u00e4henb\u00fchl, Davos, neu in den Vorstand gew\u00e4hlt.<br \/>\nInteressant war der anschliessende <strong>Vortrag<\/strong> von Hans Peter Schenk \u00fcber die Verh\u00fcttung von Blei und Zink.<br \/>\nTraditionsgem\u00e4ss gab es auch einen kleinen Ap\u00e9ro.&nbsp; Dieser gab Gelegenheit zu interessanten Gespr\u00e4chen. Bilder: E. Rehm<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bergbaujahr 2017: 03.-08.10.17 Zeche Zollern, Dortmund\/B\u00f6vinghausen, Deutschland 20. Internationaler Montanhistorik &amp; Bergbau-Workshop, (Husu) Dieses Jahr fand der 20j\u00e4hrige Jubil\u00e4umsworkshop in Dortmund B\u00f6vinghausen auf der eindr\u00fccklichen Zeche Zollern statt. 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