{"id":8045,"date":"2019-12-31T12:18:46","date_gmt":"2019-12-31T10:18:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=8045"},"modified":"2021-04-20T09:25:00","modified_gmt":"2021-04-20T07:25:00","slug":"erlebnisse-2020","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bergbau-gr.ch\/?page_id=8045","title":{"rendered":"Erlebnisse 2020"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Bergbaujahr 2020:<\/strong><\/h1>\n<hr>\n<p><strong>Nun ist der Schnee gekommen und die Aussent\u00e4tigkeiten sind&nbsp; f\u00fcr 2020 vorbei<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8405\" src=\"https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Clef-3.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Clef-3.jpg 1024w, https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Clef-3-300x225.jpg 300w, https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Clef-3-150x113.jpg 150w, https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Clef-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Clef-3-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>Ein Tag im Val Poschiavo \/Puschlav, R\u00fcckblende<br><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(JR) Anfangs November haben wir unter anderem den grossen Serpentinsteinbruch <em>Clef<\/em> oberhalb Selva besucht und festgestellt, dass die Arbeiten hier schon seit l\u00e4ngerer Zeit eingestellt worden sind. Die Anlagen waren noch vorhanden. So steht es im <a href=\"#_ftn5\">Bericht vom 7. November<\/a>.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-8397\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Clef-1-300x200.jpg\" alt=\"Clef 1\" width=\"273\" height=\"186\"><br>Drei Wochen sp\u00e4ter sind wir nochmals vor Ort und wir staunen. Zwei leere H\u00fctten sind noch vorhanden. Keine Maschinen mehr, kein Portalkran, kein S\u00e4gewerk; alles ist abger\u00e4umt. Der Bagger, welchen wir gesehen haben, steht unten am Waldrand. Im jetzt gefrorenen Boden sieht man die Spuren wo er gefahren ist und gearbeitet hat. Zum Gl\u00fcck waren wir kurz vorher noch da und konnten die alten Anlagen sehen und fotografieren.<br>Nat\u00fcrlich hat uns die Angelegenheit keine Ruhe gelassen und wir sind f\u00fcndig geworden.&nbsp; Im Steinbruch <em>Clef<\/em> wurde seit 1933 Poschiavo-Serpentinit abgebaut. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-8407\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Clef-2-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"275\" height=\"187\">Das Gestein ist druckfest und kompakt. Es ist widerstandsf\u00e4hig gegen Wasser und auch witterungsbest\u00e4ndig. Poliert ist es sehr dekorativ. Die Gesteinsfarbe wechselt von dunkelgr\u00fcn bis schwarz. Der Poschiavo-Serpentin wurde z. B. f\u00fcr Fassadenverkleidungen, Bodenbel\u00e4ge oder Grabm\u00e4ler verarbeitet und er war beliebt. Leider hat er einen Nachteil, dessen Gef\u00e4hrlichkeit erst sp\u00e4ter erkannt wurde. Gewisse Stellen im Gestein sind von feinen Chrysotil\u00e4derchen durchzogen. Bekannt ist Chrysotil auch als Faserserpentinit oder Weissasbest. Beim Brechen, Schneiden und Schleifen des Serpentinits entsteht naturgem\u00e4ss Staub, welche schwere Lungenerkrankungen verursacht. Wie wir festgestellt haben wurde der Steinbruch im Jahre 2013 auf Anordnung der SUVA wegen der gesundheitsgef\u00e4hrdenden Asbestvorkommen im Serpentinit geschlossen werden.Warum die Anlagen noch w\u00e4hrend sieben Jahren standen, ist uns nicht bekannt.<br>Mit diesem Bericht sind die Neuigkeiten aus den Aktivit\u00e4ten 2020 abgeschlossen.&nbsp; Der grosse Schneefall anfangs Dezember hat die Bergwerke und auch die drei Bergbaumuseen im Kanton Graub\u00fcnden, n\u00e4mlich das Bergbaumuseum Graub\u00fcnden Schmelzboden Davos, das Bergbaumuseum Innerferrera und das Bergbau- und B\u00e4renmuseum S-charl, in den Winterschlaf versenkt. Wir hoffen auf weitere interessante Befahrungen im 2021. Bilder: Rehm<\/p>\n<p><strong>Eine Bergwanderung auf der Alp Flix<\/strong>, 9.11.20<\/p>\n<p>(JR) Die Alp Flix oberhalb von Sur im Oberhalbstein ist ein sehr sch\u00f6nes und beliebtes Ausflugsziel.<br>Sie liegt auf einer Hochebene auf ca. 2000 m \u00fc. M und wird auch heute noch vorwiegend als Alp genutzt. Bekannt ist ihre grosse Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen. Sie ist auch Teil des Naturparks Parc Ela. All dies f\u00fchrt dazu, dass sie im Sommer zeitweise geradezu \u00fcberbev\u00f6lkert wirkt, so viele Touristen sind in den Weilern und auf den Wanderwegen anzutreffen. Ganz anders ist die Situation im November. Die Saison ist vorbei und die G\u00e4ste sind abgereist. Auch f\u00fcr die Bauern ist der Alpsommer vorbei. Das Bauamt Surses hat Baumaschinen aufgefahren und repariert die Zufahrtsstrasse. Es ist die richtige Zeit f\u00fcr die Suche nach einem in der Literatur noch nicht beschriebenen Bergwerk. Ein wolkenloser Himmel lockt geradezu eine Bergwanderung zu unternehmen. Der Aufstieg in Richtung Piz digl Plaz ist recht steil und weglos. Teilweise liegt Schnee aber man kommt trotzdem gut vorw\u00e4rts und dann sieht man sie, die Halde, ein brauner Fleck in der Weide. Beim N\u00e4herkommen ist es bald klar. Das kann nur eine Abraumhalde sein. Der Schutt kommt von h\u00f6her oben und dort ist auch der Abbau. Wir haben mit einem alten Tagebau gerechnet und stehen unversehens vor zwei nebeneinander angeordneten Mundl\u00f6chern im Fels. Schnee liegt vor den Einfahrten und drinnen steht Wasser. Das Bergwerk, denn es ist unverkennbar ein solches, erinnert stark an die pr\u00e4historischen Stollen auf Cotschens<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> auf der linken Talseite hoch \u00fcber dem Marmorerasee. Die beiden nicht sehr tiefen H\u00f6hlungen zeigen, dass hier mit Feuer setzen gearbeitet worden ist. Wie gr\u00fcnlich oder leicht blau angelaufene Stellen an den Ulmen zeigen, wurde Kupfererz abgebaut. Eisenhaltiges Ger\u00f6ll liegt auf der Halde. Es scheint, dass auch dieses kleine Bergwerk sehr alt sein muss. Ein paar Meter h\u00f6her oben ist noch ein Abbauschlitz zu erkennen. Genaueres kann aber nicht festgestellt werden, denn der Schlitz ist mit Wasser gef\u00fcllt und dieses ist gefroren. Bilder: Rehm<br><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Jann Rehm \u00abGibt das Bergwerk Cotschens sein Geheimnis preis?\u00bb, <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/bk\/bk_132.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BERGKNAPPE 132 1\/2018,<\/a> S. 3 \u2013 18<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p><strong>Auf Spurensuche im Ferreratal<\/strong> , 7.11.20<strong><br><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(JR) Der sonnige November 2020 bietet die Gelegenheit, schon l\u00e4nger geplante Befahrungen durchzuf\u00fchren.&nbsp; Im Kanton Graub\u00fcnden gibt es so viele verschiedene Abbaustellen, so dass die Auswahl manchmal schwerf\u00e4llt.&nbsp; Das Val Ferrera\/Ferreratal ist daf\u00fcr bekannt, dass vor allem im 19. Jh. eifrig Bergbau betrieben wurde.&nbsp; Wer auf der engen Strasse ins Tal einf\u00e4hrt, kommt schon bald an den Ruinen der Schmelze Ausserferrera mit dem markanten Kamin der Anlage vorbei.&nbsp; Weniger bekannt ist die Schmelze Innerferrera. Die Reste der einstigen Eisenschmelze befinden sich etwas versteckt auf der linken Talseite am Ufer des Averser Rheins.&nbsp; Man erreicht sie \u00fcber die Br\u00fccke bei der Kavernenzentrale der KHR<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Zwei m\u00e4chtige Schmelz\u00f6fen waren hier einst in Betrieb und die zahlreichen Geb\u00e4udereste geben Zeugnis von einer gr\u00f6sseren Arbeitsst\u00e4tte.<br>Das Bergwerk, welches wir heute besuchen wollen, liegt oberhalb der Schmelze Innerferrera auf 1550 m \u00fc. M. Es gilt einen H\u00f6henunterschied von rund 200 m zu \u00fcberwinden.&nbsp; Es ist anzunehmen, dass in fr\u00fcherer Zeit ein Knappenweg vorhanden sein musste. Heute ist davon kaum mehr etwas zu sehen. Weglos und steil geht es \u00fcber Felstr\u00fcmmer durch dichten Tannenwald bergw\u00e4rts.&nbsp; Umgest\u00fcrzte B\u00e4ume zwingen zu Umwegen. Bemooste Steinbl\u00f6cke sind trotz der trockenen Witterung pl\u00f6tzlich glitschig.&nbsp; Die Sonne erreicht dieses Waldst\u00fcck in den Wintermonaten nicht mehr, f\u00fcr uns heute ein Vorteil. Es ist eher kalt als heiss.<br>Das Bergwerk Martegn-<em>Mutalla Sura, <\/em>in der Landeskarte mit<em> La Trappla <\/em>bezeichnet, k\u00fcndigt sich mit Mauerresten im Wald an.&nbsp; Das steile Gel\u00e4nde wird von einem abfallenden ca. 250 m langen Riss im felsigen Untergrund durchzogen.&nbsp; In diesem Riss wurden im 19. Jh. vor allem Siderit und in den h\u00f6heren Lagen H\u00e4matit abgebaut.&nbsp; Hans St\u00e4bler erw\u00e4hnt die Abbaustelle in seiner Publikation \u00abBergbau im Schams\u00bb<a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=8045\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>. &nbsp;Wer heute hier Bergbau betreiben wollte, m\u00fcsste zuerst aufr\u00e4umen.&nbsp; Von den Geb\u00e4uden sind nur noch Reste von Bruchsteinmauern \u00fcbriggeblieben. Im Abbauschlitz liegen umgefallene B\u00e4ume und totes Holz. Zudem sind grosse Partien der seitlichen W\u00e4nde abgebrochen und abgerutscht.&nbsp; Am unteren Ende des Abbauschlitzes hat der Bergzimmerer einen dicken Baum als Sicherheit eingebaut.&nbsp; Wie sicher ist er heute noch?&nbsp; Da bietet doch der stehen gelassene Erzpfeiler gr\u00f6sseren Schutz.&nbsp; An ihm vorbei kommt man \u00fcber Felsbrocken kletternd bis zur Brust.&nbsp; Dabei sind immer wieder Reste des Erzfl\u00f6zes zu entdecken.<br>Nach den Stunden im Schatten geniesst man die warmen Sonnenstrahlen beim Maiens\u00e4ss San Martegn.&nbsp; Aber auch hier verschwindet die Sonne relativ bald hinter dem Berg und der steile Abstieg wird unter die F\u00fcsse genommen. Bilder: Rehm<br><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Kraftwerke Hinterrhein AG<br><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hans St\u00e4bler \u00abBergbau im Schams\u00bb, bewilligte Neuauflage des Separatdruckes aus 106. Jahresbericht 1976 der Historisch-antiquarischen Gesellschaft des Kantons Graub\u00fcnden, 1981, S. 5 <strong>ngg_shortcode_1_placeholder<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein Tag im Val Poschiavo \/Puschlav<\/strong>, 7.11.20<strong><br><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(JR) Vor l\u00e4ngerer Zeit hat der BERGKNAPPE \u00fcber die Abbaut\u00e4tigkeiten bei <em>Scurtaseu,<\/em> auch <em>Scortaseo <\/em>geschrieben<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, oberhalb der Ortschaft Le Prese im mittleren Puschlav berichtet. Mitte der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde an dieser Stelle mit dem Abbau einer Talk-Lagerst\u00e4tte begonnen. Das weisse, weiche und wasserabstossende Gestein ist vielseitig verwendbar und eignet sich besonders als Gleitmittel. Der Bedeutung des ebenfalls vorkommenden Nephrit-Gesteins<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> wurde zuerst nicht erkannt Es wurde auf Halde gekippt. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts kam dann der Nephrit als \u00abPuschlaver Jade\u00bb zu Ehren. Jetzt wurde neben Talk auch Nephrit abgebaut. Der \u00abPuschlaver Jade\u00bb &nbsp;wurde zu sch\u00f6nem Schmuck verarbeitet.<br>Ein Besuch an einem sch\u00f6nen und sonnigen Novembertag dieses Jahres sollte zeigen, was noch vom ehemaligen Bergbau \u00fcbrig geblieben ist. Auf der Fahrt hinauf nach Selva konnte man bald feststellen, dass in dieser Jahreszeit kein Sonnenstrahl die Grube erreicht. Es war dann auch recht frisch. Der Talk- oder Nephritabbau ist eingestellt. An seine Stelle ist ein Kieswerk getreten. Die im BERGKNAPPE beschriebenen Stollen sind nicht mehr auffindbar. Einzig das Plateau wo die Bergstation der einen Seilbahn stand, ist noch erkennbar. Weisse Talkbrocken sind im grauen oder schwarzen Ger\u00f6ll zu finden.&nbsp; Sch\u00f6ner Nephrit hingegen zeigt sich kaum.<br>Nachdem es eindeutig feststand, dass keine Stollen mehr zu finden sind, war es Zeit, sich an der Sonne aufzuw\u00e4rmen und etwas zu essen.&nbsp; Ein warmes, sonniges Pl\u00e4tzchen fand sich bei der gr\u00f6sseren der beiden Kapellen in Selva. Gest\u00e4rkt und aufgew\u00e4rmt ging es dann weiter hinauf nach <em>Clef<\/em>. Dort befindet sich ein alter, teilweise verfallener Serpentinsteinbruch. Direkt am Zugangsweg liegt ein gewaltiger aus der Felswand herausgesprengter und dann ges\u00e4gter Brocken. Er ist weitaus der gr\u00f6sste aber nicht der einzige bearbeitete Klotz aus dem harten Gestein. Etwas weiter oben im Gel\u00e4nde sind auch die Maschinen zu finden, mit denen diese Bl\u00f6cke zugeschnitten wurden. Ihr Zustand l\u00e4sst aber dringend vermuten, dass sie heute nicht mehr zum Schneiden zu gebrauchen sind.&nbsp; Die Stromleitung h\u00e4ngt traurig vom gekippten Mast. Die Schienen des Portalkrans sind \u00fcberwuchert von Gestr\u00fcpp. Die grosse S\u00e4ge steht Wind und Wetter preisgegeben. Die Abdeckung dar\u00fcber hat sich l\u00e4ngst in kleine Streifen aufgel\u00f6st. Hier geht nichts mehr. Oder doch? Auf dem R\u00fcckweg kommen wir an einem Bagger vorbei. Er sieht noch neuer aus und den Arbeitsspuren nach, die er hinterlassen hat, ist er auch noch in Betrieb.<br>Noch ein R\u00e4tsel gab es zu l\u00f6sen. Unten am Zufahrtsstr\u00e4sschen soll sich bergseitig ein Stollen befinden. Das ge\u00fcbte Auge hat ihn auch bald entdeckt. Helm und Geleucht sind bald bereit und trotz altem Ger\u00fcmpel im Bereich direkt hinter dem Mundloch wird eingefahren. Es lohnt sich! Der Stollen ist auf zwei Ebenen angelegt.&nbsp; Der rechte Ast ist relativ hoch und f\u00fchrt gerade in den Berg hinein. \u00dcber eine einfache Treppe erreicht man eine Kammer, welche fr\u00fcher mit einer T\u00fcre verschlossen war. Der Anschlag f\u00fcr diese T\u00fcre ist noch vorhanden. Der linke Ast zweigt direkt nach dem Mundloch ab. Er liegt tiefer, l\u00e4uft zuerst leicht nach links weg, macht einen Winkel nach rechts und endet dann. Auch an dieser Stelle sind noch Reste einer T\u00fcre zu sehen. Die beiden Endkammern deuten darauf hin, dass hier in der N\u00e4he des grossen Steinbruchs m\u00f6glicherweise die Sprengmittel gelagert wurden. Das R\u00e4tsel, ob es den Stollen gibt und wo er sich befindet, ist gel\u00f6st. Er hat uns aber \u00fcber seinen Zweck ein weiteres R\u00e4tsel aufgegeben. Bilder: Rehm<br><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/bk\/bk_38.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BERGKNAPPE 38<\/a>, 4\/1986 H. Kr\u00e4henb\u00fchl, \u00abDie Talk Nephrit-Lagerst\u00e4tte Scortaseo im Puschlav bei Le Prese\u00bb, S. 18-20<br><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Nephrit: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mischkristall\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mischkristall<\/a> aus der l\u00fcckenlosen Mischreihe der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mineral\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Minerale<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tremolit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tremolit<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aktinolith\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Aktinolith<\/a> mit gr\u00fcnlicher Farbe. <strong>ngg_shortcode_2_placeholder<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Sturmsch\u00e4den Ursera<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a class=\"shutterset_\" title=\" \" href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ursera2020_sturm\/Pilz.jpg\" data-image-id=\"1934\" data-src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ursera2020_sturm\/Pilz.jpg\" data-thumbnail=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ursera2020_sturm\/thumbs\/thumbs_Pilz.jpg\" data-title=\"Pilz\" data-description=\" \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none alignright\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/gallery\/ursera2020_sturm\/thumbs\/thumbs_Pilz.jpg\" alt=\"Pilz\" width=\"124\" height=\"95\"><\/a>(Husu) Das Sommerende war an verschiedenen Orten von grossen Regenf\u00e4llen und St\u00fcrmen begleitet. So trafen wir am 9.10.20 auch den Weg nach Ursera an der Ecke, wo er zur die Felswand f\u00fchrt, von B\u00e4umen und Steinschlag blockiert. Aber die Arbeit war gegeben und wurde getan. Gl\u00fcck auf! <strong>ngg_shortcode_3_placeholder<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Scharl200829.jpg\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Hauptex<\/strong><\/span><span style=\"color: #800000;\"><strong>kursion:&nbsp; Samstag <u>29. August 2020 S-<\/u><u>charl<\/u><\/strong><\/span><u><span style=\"color: #800000;\"><strong>\/Mot Madlein<\/strong><\/span><\/u><br><\/a><u><b> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8301\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Scharl200829-300x225.jpg\" alt=\"Scharl200829\" width=\"241\" height=\"183\">(Husu) <\/b><\/u><b>Leider fiel unsere Exkursion schlussendlich ins Wasser. Am Votrag haben die Unterengadinerfreunde noch ein Seil in den Schacht von&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/bk\/bk_110.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Cuogn Nair<\/a> eingezogen und waren zuversichtlich. <\/b><b>F\u00fcnf Unentwegte traffen sich dann doch in Scuol, aber die <\/b><b>Strasse nach S-charl war und blieb zu. Bei Kaffee plauderten wir dann noch \u00fcber die Bergwerke am Mot <\/b><b>Madlein und dann bekamen wir noch reichhaltige Infos und Geschichten \u00fcber Scuol zu h\u00f6re<\/b><b>n, bevor wir dann die nasse R\u00fcckreise antraten. Die Natur hat wieder eindr\u00fccklich ihre Kraft gezeigt und wir mussten uns beugen&#8230;. Danke trotzdem, allen die die Exkursion vorbereiteten oder anreisten.<br><\/b><\/p>\n<div style=\"width: 584px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-8045-1\" width=\"584\" height=\"329\" loop autoplay preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200822_113939.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200822_113939.mp4\">https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/20200822_113939.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Grillplausch Silberberg Davos<\/strong><br>(Husu) Am Samstag 22. August trafen sich die Davoser (BSD) zum Grillplausch. Vor dem Essen durften wir die neue Wasserfassung mit Reservoir, das Pochwerk in Betrieb und die Sanierung des Dalvazzerstollens besichtigen. Die W\u00fcrste und das Buffet schmeckten wunderbar und zum Kaffee gab es nicht nur feinen Kuchen sondern auch einen heftigen Wolkenbruch dazu. Unter Dach war es aber gem\u00fctlich. <strong>ngg_shortcode_4_placeholder<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bellaluna im neuen Glanz<br><\/strong>(Husu) Am Freitag den 21. August zeigten sich die Mauern der Schmelze&nbsp; Bellaluna im besten Licht. Die Restauration der Mauerpfeiler und der R\u00fcckwand ist wunderbar gegl\u00fcckt.<br>Ganz herzlichen Dank dem Projektteam und den Sponsoren, sowie den Baufirmen, die zu diesem gelungenen Resultat beigetragen haben. Nun folgen noch die Aufr\u00e4umarbeiten der Installationen und die Informationstafeln. <strong>ngg_shortcode_5_placeholder<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Saisoner\u00f6ffnung des Bergbaumuseums Graub\u00fcnden<\/strong><\/p>\n<div style=\"width: 584px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-8045-2\" width=\"584\" height=\"329\" loop autoplay preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Poche.mp4?_=2\" \/><a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Poche.mp4\">https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Poche.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/FlyerKristallWelt.odg_v1_0.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8231 size-medium\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/FlyerKristallWelt.odg_v1_0-212x300.jpg\" alt=\"FlyerKristallWelt.odg_v1_0\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/FlyerKristallWelt.odg_v1_0-212x300.jpg 212w, https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/FlyerKristallWelt.odg_v1_0-106x150.jpg 106w, https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/FlyerKristallWelt.odg_v1_0.jpg 529w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a>(Husu) Am 16. Juni um 14 Uhr er\u00f6ffnete das Bergbaumuseums Graub\u00fcnden die Pforten f\u00fcr die Saison 2020. Es gibt diverse Neuigkeiten. Einerseits hat sich das Museum dem Virus angepasst und so ist der vordere Teil der Eingangstheke nun hinter Plexiglas und der hintere Teil mit einem T\u00fcrchen abgesperrt, sowie am Boden sind diverse Markierungen.<br>Ausstellungsm\u00e4ssig f\u00e4llt das Klappern von zwei Maagmodellen auf, z. B. die Poche. Neu ist die BERGKNAPPEN-Redaktionsstube, sowie ein Haspelaufzug. Diverse topaktuelle Stollenpl\u00e4ne von B\u00fcndner-Bergwerken sind zu bewundern und zur Sammlung ist ein wundersch\u00f6ner Blasebalg dazugekommen. Ein Besuch lohnt sich! Weitere Infos: <a href=\"https:\/\/www.bergbau-museum.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>bergbau-museum.ch ngg_shortcode_6_placeholder<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Frontage Ursera<br><\/strong>(Husu) Dieses Jahr ist alles etwas anders. Mit dem Virus gab es vorest keine weiteren offiziellen T\u00e4tigkeiten. Nun konnten wir kurzfristig am Samstag 13. Juni, Dienstag 23. Juni Sonntag&nbsp; 5. Juli und Dienstag 28. Juli einen Frontag zusammen mit den Freunden der Erzminen Hinterrhein auf Ursera umsetzen. Wir arbeiteten am Ruinen ausj\u00e4tten und aufr\u00e4umen in der Hoffnung, dass Baumwurzeln den Mauern nicht noch mehr zusetzen. Danke den Beteiligten f\u00fcr ihren Einsatz! (Bilder GRC, Husu, AW)<\/p>\nngg_shortcode_7_placeholder\n<p><strong>44. Vereinsversammlung Freunde des Bergbaus in Graub\u00fcnden FBG<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(JR) Die Versammlung fand am Samstag, 22. Februar 2020 in Thusis dem alten Etappenort an der San Bernardino- und der Spl\u00fcgenroute statt. Die im Hinterrheingebiet abgebauten Erze wurden vor allem zurzeit der englischen Gesellschaft durch das langgezogene Strassendorf transportiert. In der heutigen Zeit ist Thusis immer noch ein Verkehrsknotenpunkt zwischen Rh\u00e4tischer Bahn RhB und Postauto. Die Nationalstrasse A 13 umf\u00e4hrt das Dorf.<br>Es war die erste Vereinsversammlung unter dem Pr\u00e4sidium von Hansueli Suter. Zu Beginn freute er sich \u00fcber die zahlreich erschienenen Mitglieder. Er begr\u00fcsste die Neumitglieder, die Delegationen der Partnervereine und der Bergbaufreunde aus dem Unterland.<br>In einer Schweigeminute gedachte die Versammlung der beiden im letzten Jahr verstorbenen langj\u00e4hrigen Mitglieder <em>Robert Maag<\/em> (1922-2019) und<em> Walter Good <\/em>(1932-2019)<em>. <\/em>Beide hatten sich um die Geschicke des FBG oder auch des Bergbaumuseums Graub\u00fcnden sehr verdient gemacht.<br>Den <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=7524\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Jahresbericht <\/a>stellte der Pr\u00e4sident mit einer Power-Point-Projektion vor. Elsbeth Rehm, Pr\u00e4sidentin bis vor einem Jahr, wurde vom Vorstand zur Vizepr\u00e4sidentin gew\u00e4hlt. Im Juni wurden die beiden Frontage auf Ursera geleistet. Auch im H\u00fcttenwerk Flecs-Salouf wurde wacker gearbeitet. Am \u00abBahnfestival\u00bb in Berg\u00fcn\/Bravuogn hatten der FBG und das Bergbaumuseum Graub\u00fcnden die Gelegenheit, sich zu pr\u00e4sentieren. Ein H\u00f6hepunkt war die Exkursion von Ende August zu den Anlagen auf Ursera. Eine grosse Aufgabe war die Zusammenstellung und Gestaltung des <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=7721\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BERGKNAPPE Nr. 135<\/a>, einer Sondernummer \u00fcber Graub\u00fcnden.<br>Jahresrechnung und Budget f\u00fchrten zu keinen Diskussionen. Bei Einnahmen von CHF 19&#8217;644.49 und Ausgaben von CHF 21&#8217;583.20 resultierte 2019 ein Verlust von CHF 1&#8217;938.71. Das Budget f\u00fcr das laufende Jahr rechnet mit Einnahmen von CHF. 19\u2018450.00 und Ausgaben von CHF 22\u2019250.00 und einem negativen Ergebnis von CHF 2&#8217;800.00. &nbsp;Die Jahresbeitr\u00e4ge bleiben auch im kommenden Jahr in gleicher H\u00f6he.<br>Die Vizepr\u00e4sidentin dankte Hans St\u00e4bler f\u00fcr seinen grossen Einsatz in der <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/?page_id=6515\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schmelze Bellaluna<\/a>. Die Versammlung applaudierte spontan.<br>Nach dem gemeinsamen Mittagessen kam dann nach den \u00abtrockenen\u00bb Traktanden der eigentliche H\u00f6hepunkt des Tages, n\u00e4mlich die Befahrung des Sicherheitsstollens (SISTO) Crapteig an der Nationalstrasse. Das Bundesamt f\u00fcr Strassen ASTRA beschreibt das Bauvorhaben wie folgt: <a href=\"https:\/\/www.astra.admin.ch\/astra\/de\/home\/themen\/nationalstrassen\/baustellen\/suedostschweiz\/a13-sicherheitstollen-crapteig.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Info ASTRA<\/a>:&nbsp;A13 Sicherheitstollen Crapteig, <a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=2&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=2ahUKEwjtseXi3u_nAhX6UBUIHcdeA98QFjABegQIARAB&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.astra.admin.ch%2Fdam%2Fastra%2Fde%2Fdokumente%2Fautobahnschweiz_-filialebellinzona%2Ftunnel_viamala_flyer.pdf.download.pdf%2Ftunnel_viamala_flyer.pdf&amp;usg=AOvVaw3ItK0tvbB8PMNfepWlJqAw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Flyer Viamala Sicherheitsstollen<\/a>.<br>Ingenieur Berni war etwas erstaunt \u00fcber den grossen Andrang von \u00fcber 40 Personen und zwei Kindern. Dann aber gab er einen interessanten und anschaulichen Einblick \u00fcber das den noch im Bau stehenden Stollen. Der Durchschlag ist noch nicht erfolgt. Es wird in drei Schichten gearbeitet.<br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8104\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/CrapTeig_TZ.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"374\"> Mit zwei Kleinbussen und gel\u00e4ndeg\u00e4ngigen PWs wurden die Besucher in den Stollen gefahren. Nach dem Abstellen mussten an den Autos alle Fenster ge\u00f6ffnet werden, warum erfuhr man sp\u00e4ter.&nbsp; Es ging zu Fuss weiter bis zur Brust. Hier waren zwei Mineure an der Arbeit. Die 3 m tiefen Bohrl\u00f6cher waren gesetzt. Die Arbeiter waren mit dem Laden besch\u00e4ftigt. Der streng riechende Sprengstoff wurde mit Druck eingebracht. Gelbe und rote Sprengkabel wurden zu richtigen Spinnennetzen zusammengebunden. Um die beste Wirkung zu erzielen, musste die Sprengung nach einem genauen Schema ablaufen. Als alles verkabelt war, wurden die ganzen Maschinen zur\u00fcckgefahren und in gesch\u00fctzten Nischen abgestellt. Auch die Besucher mussten sich in einem seitlichen Durchgang in Sicherheit bringen, denn es wurde geschossen. Gespannt wartete man auf das Kommende. Zuerst gab es eine Sicherheitsinstruktion: im Seitenstollen bleiben und die Ohren sch\u00fctzen. Dann durfte Vizepr\u00e4sidentin Elsbeth Rehm die drei Kn\u00f6pfe am Sprengger\u00e4t dr\u00fccken.&nbsp; Es gab einen gewaltigen CHLAPF! (Knall) und eine rasende Druckwelle. Jetzt war es klar, wieso die Fenster an den Autos ge\u00f6ffnet werden mussten. Der Erfolg des Schusses konnte wegen der Sprenggase nicht besichtigt werden. Aber man konnte sich in etwa vorstellen, was die Vizepr\u00e4sidentin mit ihrem Druck auf drei kleine Kn\u00f6pfe angerichtet hatte. <a href=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/A13-Sicherheitstollen-Crapteig-Thusis-TZ.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bildbericht <\/a>Thomas Zollinger, Bildgallerie: Matti Keller:<\/p>\nngg_shortcode_8_placeholder\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-8044\" src=\"https:\/\/www.bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/2020Husukl.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/2020Husukl.jpg 1024w, https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/2020Husukl-150x84.jpg 150w, https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/2020Husukl-300x169.jpg 300w, https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/2020Husukl-768x432.jpg 768w, https:\/\/bergbau-gr.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/2020Husukl-500x281.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Auf diesen Seiten finden Sie Berichte \u00fcber Befahrungen und Besuche von Bergwerksanlagen von Freunden des Bergbaues in Graub\u00fcnden: (Hauptredaktor JR, Jann Rehm)<br>Berichte von FBG-Mitgliedern bitte per <a title=\"Adresse\" href=\"mailto:admin@bergbau-gr.ch\">EMail<\/a> an FBG.<br>(Bitte um Verst\u00e4ndnis: Es besteht kein Anspruch auf Ver\u00f6ffentlichung)<br>Format: Bilder: *.jpg, max. 800\u00d7600, Text: *.doc oder *.docx, Fertigberichte: *.pdf<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bergbaujahr 2020: Nun ist der Schnee gekommen und die Aussent\u00e4tigkeiten sind&nbsp; f\u00fcr 2020 vorbeiEin Tag im Val Poschiavo \/Puschlav, R\u00fcckblende (JR) Anfangs November haben wir unter anderem den grossen Serpentinsteinbruch Clef oberhalb Selva besucht und festgestellt, dass die Arbeiten hier &hellip; <a href=\"https:\/\/bergbau-gr.ch\/?page_id=8045\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"showcase.php","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-8045","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bergbau-gr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8045","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bergbau-gr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/bergbau-gr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bergbau-gr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bergbau-gr.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8045"}],"version-history":[{"count":53,"href":"https:\/\/bergbau-gr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8045\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8477,"href":"https:\/\/bergbau-gr.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8045\/revisions\/8477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bergbau-gr.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8045"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}