Ein Gutes, freudiges Bergbaujahr
Das Jahr hat gestartet und bald stellen wir uns den Herausforderungen 2026.
Wir freuen uns das Jubiläum im Sommer zu feiern.
Alles Gute und bleibt gesund!
am Samstag 4. April, Text und Bilder von Andres Weber:
Vernissage Bergbaumuseum Innerferrera
«DER SCHMERZ VOM ERZ» – ERINNERUNGEN DER HEILIGEN BARBARA
Szenen aus der Geschichte der Erzminen im Hinterrhein. Uraufführung im alten Schulhaus:
Die Heilige Barbara will sich die Neueröffnung des Museums nicht entgehen lassen und macht sich zusammen mit ihrer Kollegin Isabella auf den Weg nach Innerferrera. Unterwegs erinnert sie sich an dramatische Begebenheiten aus 400 Jahren Bergbaugeschichte:
Anfangs des 17. Jahrhunderts weckte das Erzvorkommen dieser Lande die Begierde zweier adliger Herren, die, wie es dünkt, den Bergbau mit gräulichem Gezänk einläuteten.
Marchese Gaspare Ordogno de Rosales, der an der Seite Mazzinis am italienischen Freiheitskampf teilnahm, wollte aus dem Eisen Waffen und Munition herstellen. Dazu baute er Mitte des 19. Jahrhunderts einen Hochofen in Andeer. Ivan Ragaz, dessen Vater für die Val Sassam Mines Company Ltd arbeitete, wuchs in Andeer und Russland auf. In jungen Jahren wanderte er nach Amerika und Mexiko aus, wo er im Bergbau tätig war. Ab den 1920er-Jahren pendelte er zwischen Mexiko und Andeer. Nach dem bedrohlichen Manganmangel im Ersten Weltkrieg wollte Ingenieur Markwalder dafür sorgen, dass die Schweiz für künftige Auseinandersetzungen besser gerüstet war und baute für den Erztransport sogar eine Seilbahn. Ein Besuch in Starlera zusammen mit dem Geologen Albert Heim begann gemächlich und endete spektakulär.
Ganz herzlichen Dank für den schönen, erlebnisreichen, begegnungsreichen, gemütlichen, intensiven Tag. Danke allen Akteurinnen und Akteuren im Hinter- und Vordergrung für das grossartige Gelingen des Tages und der Neugestaltung der Museumsausstellung!